Das Analyse-Programm
Zur Auswertung der Eyetracking-Untersuchungen nutzt die Duale Hochschule Mannheim das Programm BeGaze in der Version 2.0.11. Damit lassen sich Blickverlaufspfade aufzeichnen, die auch als Filmclip abgespeichert werden können. Mit Hilfe von "Heat Maps" - auch "Attention Maps" genannt - kann die Blickdichteverteilung und die durchschnittliche Verteilung der Blicke auf den jeweiligen Elementen sichtbar gemacht werden.
Für die Analyse ist es wichtig sogenannte AOIs - die Areas of Interest - zu definieren. Jedes für die Untersuchung wichtige Element, wie z.B. ein Bild, wird markiert und benannt. Dadurch ist es dem Analyse-Programm möglich, die Fixationen, die Verweildauer, die Sakkadenanzahl usw. der einzelnen AOI-Elemente zu berechnen und anzuzeigen.
Die Transition-Matrix zeigt, wie häufig der Blick von einem AOI zu einem anderen
AOI gelaufen ist. So lässt sich untersuchen, ob z.B. der Zusammenhang von
einem Text und einem Bild erkannt wurde. Ist dies der Fall, wandern die Blicke
oft zwischen den Elementen hin- und her.
So lassen sich Print- und Onlinemedien untersuchen und entspechend auswerten. Durch die Analyse-Ergebnisse kann das Produkt dann optimiert werden.

